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TV-Programm 11. Februar 2013
 

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2013-02-11T11:10:53+01:00 2013-02-11T12:01:50+01:00

Laufzeit: 51' · Wiederholung vom 06.02.2013 · VPS: 11:10

DOK

Manipulierte Spiele - Wie mit Wettbetrug Fussballspiele beeinflusst werden

(Le Ballon Truqué)
Kriminelle Banden versuchen, Spiele zu manipulieren, damit sie saftige Wetteinnahmen kassieren können. Wettbetrug nennt sich das. Die beiden Autoren Patrick Oberli und Fulvio Bernasconi haben in monatelanger Recherchearbeit herausgearbeitet, wie ein europäisches Betrügernetzwerk Fussballspiele manipuliert.



Nicht die grossen Clubs werden von der Wettmafia ins Visier genommen, sondern kleinere Vereine, die weniger in der Öffentlichkeit stehen. So reduziert die Wettmafia das Risiko aufzufliegen. Das Betrügernetzwerk hat denn auch - so stellen die beiden Autoren zu ihrem grossen Erstaunen fest - den kleinen Berner Oberländer Fussballclub FC Thun ins Visier genommen.



Die beiden Autoren schildern im Film eindrücklich, wie es der Mafia gelang, den Thun-Stürmer Pape Omar Faye zu bestechen. Omar erzählt erstmal vor der Kamera, wie er in die Fänge der Mafia geriet. Sein Geständnis vor der Thuner Kantonspolizei war fundamental für die Ermittler. Gestützt auf ihn liessen sie das riesige Netzwerk von Wettbetrügern auffliegen.



Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch einen Kommissar der Kriminalpolizei Bochum, der mit seinen Mitarbeitenden in aufwendiger Kleinarbeit ein europäisches Netzwerk von Wettbetrügern entlarvte. Der Film zeigt eine kaum bekannte Seite des Sports. Und er zeigt, wie die Fussballorganisationen heute mit aufwendigen Methoden versuchen müssen, Wettbetrügern das Handwerk zu legen. Wettbetrug bedroht heute - zusammen mit Doping - die Sportwelt.



Wiederholung des «DOK - Getürkte Spiele» vom 7. Juni 2012
SRF 1 d9175500-6066-4a31-920a-4114eba68a21
Fussballer Pape Omar Faye im Stadion

(Copyright SRF)

Für Hörgeschädigte

Info / Dokumentation · 2012

In der Fussballwelt rumort es gewaltig: Rund 380 Fussballspiele weltweit sollen manipuliert worden sein, gab Europol am Montag, 4. Februar 2013, bekannt und liess damit eine Bombe platzen. Betroffen waren offenbar WM-Qualifikationsspiele in Afrika und Mittelamerika, zwei Partien der Champions League und Topspiele in mehreren europäischen Ligen. Involviert sind auch Mannschaften aus der Schweiz. «Für uns steht fest, dass es sich um den grössten Fall aller Zeiten in diesem Bereich handelt», sagte Europol-Direktor Rob Wainwright. Die neusten Ergebnisse belegen aber eigentlich nur, was schon lange vermutet wurde: Hinter den Kulissen der Fussballstadien spielt sich eine unsichtbare Partie ab.

Kriminelle Banden versuchen, Spiele zu manipulieren, damit sie saftige Wetteinnahmen kassieren können. Wettbetrug nennt sich das. Die beiden Autoren Patrick Oberli und Fulvio Bernasconi haben in monatelanger Recherchearbeit herausgearbeitet, wie ein europäisches Betrügernetzwerk Fussballspiele manipuliert.



Nicht die grossen Clubs werden von der Wettmafia ins Visier genommen, sondern kleinere Vereine, die weniger in der Öffentlichkeit stehen. So reduziert die Wettmafia das Risiko aufzufliegen. Das Betrügernetzwerk hat denn auch - so stellen die beiden Autoren zu ihrem grossen Erstaunen fest - den kleinen Berner Oberländer Fussballclub FC Thun ins Visier genommen.



Die beiden Autoren schildern im Film eindrücklich, wie es der Mafia gelang, den Thun-Stürmer Pape Omar Faye zu bestechen. Omar erzählt erstmal vor der Kamera, wie er in die Fänge der Mafia geriet. Sein Geständnis vor der Thuner Kantonspolizei war fundamental für die Ermittler. Gestützt auf ihn liessen sie das riesige Netzwerk von Wettbetrügern auffliegen.



Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch einen Kommissar der Kriminalpolizei Bochum, der mit seinen Mitarbeitenden in aufwendiger Kleinarbeit ein europäisches Netzwerk von Wettbetrügern entlarvte. Der Film zeigt eine kaum bekannte Seite des Sports. Und er zeigt, wie die Fussballorganisationen heute mit aufwendigen Methoden versuchen müssen, Wettbetrügern das Handwerk zu legen. Wettbetrug bedroht heute - zusammen mit Doping - die Sportwelt.



Wiederholung des «DOK - Getürkte Spiele» vom 7. Juni 2012

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